Der erste Arbeitstag

Vor dem ersten Tag in einer neuen Firma ist man immer aufgeregt. Dabei ist doch ganz klar, was einen erwartet: Orga-Kram, stundenlanges So-tun-als-hätte-man-eine-Aufgabe und nette Einstands-Gespräche. Eine To-Do-Liste!

Als ich heute morgen Richtung Büro ging, fühlte ich mich wahnsinnig erwachsen: Mein erster richtiger Arbeitstag inklusive Vertrag, festem Gehalt und dreißig Urlaubstagen im Jahr. Das Lustige an so einem ersten Tag ist ja, dass man denkt, alle würden auf einen warten. Im Endeffekt gab es natürlich Umarmungen, Händeschütteln und Einstands-Beglückwünschungen, doch ich merkte schnell: Es ist nichts Weltbewegendes, dass ich jetzt hier bin und erst einmal auch hier bleibe. Es ist alles wie immer. Der Arbeits-Montag nimmt seinen gewöhnlichen Lauf, keiner singt oder springt. Sehr beruhigend! Und meine restliche Nervosität schlucke ich einfach mit selbstgemachten Amerikanern runter.

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Der erste Tag: Orga-Kram, stundenlanges So-tun-als-hätte-man-eine-Aufgabe und nette Einstands-Gespräche.
© A pattern a day

Hier eine kleine To-Do-Liste für den ersten Tag:

☑ Outfit für den ersten Tag schon am Abend davor rauslegen. (Etwas auswählen, mit dem man garantiert zu schick aussieht!)
☑ Sich vorstellen.
☑ E-Mail Adresse einrichten.
☑ Durchwahl einrichten.
☑ Sich vorstellen.
☑ Durchwahl auswendig lernen.
☑ Schreibtisch einrichten. (Für Pflanzen, private Fotos oder halbnackten Google-Bilder von James Franco ist es allerdings am ersten Tag noch zu früh!)
☑ Nebenbei die ganze Zeit so tun, als wäre man total beschäftigt, obwohl man natürlich noch keine Aufgabe hat.
☑ Sich vorstellen.
Nach Hause gehen.

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